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Latexmatratze im Test 2020
Einen Großteil unseres Lebens verbringen wir schlafend im Bett. Aus diesem Grund ist die Wahl der Matratze von Bedeutung. Wer auf der richtigen Matratze schläft, sorgt für die optimale Regeneration seines Körpers. Der ist somit gut vorbereitet für den Stress des Alltags.

Die Latexmatratzen Testsieger – Juli 2020

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Alle Angaben zu Funktionen, Preis und Leistungsumfang der vorgestellten Produkte sind ohne Gewähr. Es gelten die Angaben, welche direkt vom Anbieter bereitgestellt werden.

Wer auf einer schlechten Matratze schläft, der beginnt in der Regel den Tag mit Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Das bedeutet, er ist oftmals nicht in der Lage, den Anforderungen des Privat- und Berufslebens Rechnung zu tragen. Oftmals schadet die langfristige Benutzung einer nicht optimalen Matratze der Gesundheit und schränkt die Lebensqualität ein. Mehrere Gründe, weswegen Verbraucher am besten der Auswahl ihrer Schlafunterlage große Bedeutung schenken.

Bei der Auswahl sind verschiedene Kriterien wichtig. Zum einen das Schlafverhalten. Zum anderen das Gewicht, das Material und ihr Härtegrad. Häufig im Handel befindliche Matratzenarten sind Kaltschaum-, Taschenfederkern-, Latex- und Babymatratzen.

Die Vor- und Nachteile von Latexmatratzen

Vorteile Nachteile
Punktelastizität und hohe Stützkraft Hohes Eigengewicht
Für Allergiker geeignet Preis
Hohe Lebensdauer
Passt sich an den Lattenrost an
 

Latexmatratzen unterscheiden sich bezüglich des Materials in Naturlatexmatratzen und die aus synthetischem Latex. Dieses Modell kommt ohne Federkern aus, was ihr gute Punktelastizität und Stützkraft erklärt. Wer eine Naturlatexmatratze wählt, bekommt eine Matratze mit einer deutlich höheren Punktelastizität als die synthetische Variante. Weiterhin stützt sie den Körper wesentlich besser und hält länger wegen des hohen Raumgewichts von Naturlatex. Im Latexmatratze Test passen sie sich grundsätzlich gut dem Lattenrost an.

Diese Matratze hat wenige Nachteile. Anzuführen wären hier das vergleichsweise hohe Eigengewicht, das beim Transport von Bedeutung ist und der Preis. Die Schlafunterlage bewegt sich im gehobenen Preisniveau und am Preis zu sparen bedeutet in der Regel, Qualitätseinbußen hinzunehmen. Wenn diese Art zu teuer ist, gibt es noch Federkernmatratzen Testsieger und beste Babymatratzen.

Der Aufbau

Eine Latexmatratze besteht aus dem Latexkern, der aus dem Saft des Kautschukbaums entsteht. Hinzu kommt ein Matratzenbezug. Nach der Vulkanisierung des Safts erfolgt Erhitzung des Gemisches, sodass Gummilatex entsteht. Während der Herstellung entstehen in dem Material Luftbläschen, die sowohl für gute Feuchtigkeitsregulierung als Luftzirkulation sorgen. Der Bezug besteht in der Regel aus Schurwolle oder Baumwolle. Seine Aufgabe ist es, die Feuchtigkeit zu absorbieren, die nachts beim Schwitzen austritt.

Für wen eignet sich eine Latexmatratze?

Wegen ihrer speziellen Eigenschaften eignet sie sich für Menschen mit Rückenproblemen oder Schmerzen in den Gelenken. Der Grund ist, dass sie sich exakt an die individuelle Körperform anpasst. Auf diese Weise schont sie Rücken und Gelenke.

Sowohl die Naturlatexmatratze als die synthetische Variante bietet optimale Hygieneeigenschaften. Weder Staub noch Milben lagern sich in diese Matratze ein. Für Allergiker eignet sich eine Latexmatratze vor allem wegen ihrer antibakteriellen Eigenschaften. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass keine Latexallergie besteht.

Weiterhin entscheidet die Liegeposition, für wen sich eine Matratze eignet. Wie erwähnt, besitzt eine hochwertige Latexmatratze Liegezonen, die einzelne Bereiche des Körpers bestmöglich unterstützen. Bei Seitenschläfern haben sowohl Becken als Schultern starken Kontakt mit der Matratze. Ist diese zu weich, sinken Becken und Schultern zu tief ein, was bewirkt, dass die Wirbelsäule durchhängt. Andererseits gilt, dass eine zu harte Unterlage die Wirbelsäule nach oben krümmt. In beiden Fällen treten Beschwerden auf.

Grundsätzlich eignet sich eine Latexmatratze mit dem optimalen Härtegrad und Liegepositionen für Seitenschläfer. Gründe sind die hohe Punktelastizität und Stützkraft.

Für Rückenschläfer eignen sich Viscomatratzen am besten. Das Material dieser Matratzen verhindert ein ständiges Drehen des Körpers und Rückenschläfer bewegen sich nachts wenig.

Für Bauchschläfer eignen sich alle Matratzentypen. Wichtig hier ist, dass das Becken einen Bereich zum Einsinken findet. Aus diesem Grund ist der richtige Härtegrad ausschlaggebend.

Kaufentscheidungskriterien

  • Größe der Matratze
  • Anteil Naturlatex
  • Härtegrad
  • Raumgewicht
  • Liegezonen
  • Matratzendicke
  • Waschbarer Bezug

Die Größe

Oftmals stellt sich die Frage, ob für das Doppelbett eine durchgehende Matratze besser wäre als zwei Einzelne. Bei dieser Entscheidung hilft das Körpergewicht der Personen, die in dem Doppelbett schlafen. Liegt es im gleichen Härtebereich, eignet sich eine einzelne Matratze, was vielleicht einen preislichen Vorteil mit sich bringt. Bei einem deutlichen Gewichtsunterschied beider Personen gilt: Am besten zwei Matratzen kaufen und diese in den Härtegraden auf das Gewicht der jeweiligen Einzelperson abstimmen.

Kleine Größen

Latexmatratzen bietet der Handel als Baby- und Kindermatratzen sowie für Paar- und Einzelschläfer. Baby- und Kindermatratzen gibt es in folgenden Standardgrößen:

  • 60 x 120 cm
  • 70 x 140 cm
  • 70 x 160 cm

Standardgrößen

Für Einzelpersonen gibt es die Größen:

  • 80 x 200 cm
  • 90 x 200 cm
  • 100 x 200 cm
  • 120 x 200 cm
  • 140 x 200 cm

Für Paarschläfer:

  • 160 x 200 cm
  • 180 x 200 cm
  • 200 x 200 cm

Anteil Naturlatex und Härtegrad

Umso größer der Anteil an Naturlatex der Matratze, desto besser die Punktelastizität und die Stützfunktion. Wenn der Hersteller keinen Hinweis auf Naturlatex gibt, handelt es sich in der Regel um synthetisches Latex. Diese Matratzen weisen eine geringere Punktelastizität und Stützfunktion gegenüber Latexmatratzen aus Naturlatex auf.

Der Handel bietet Latexmatratzen in unterschiedlichen Härtegraden. Der ideale Härtegrad hängt von verschiedenen Faktoren ab: Körpergewicht, Größe, Statur und Schlafverhalten. Eine Matratze mit einem höheren Härtegrad ist im Vergleich mit einer mit einem niedrigeren Härtegrad widerstandsfähiger.

Raumgewicht und Liegezonen

Das Raumgewicht einer Matratze ergibt sich aus folgender Formel und weist auf die Qualität der Matratze hin: Eigentliches Gewicht der Matratze dividiert durch deren Rauminhalt. Umso höher das Ergebnis, desto qualitativ hochwertiger ist in der Regel die Matratze.   Das kommt vor allem der Lebensdauer zugute, da sie aus qualitativ hochwertigen Stoffen bestehen. Weiterhin gilt es beim Kauf einer Latexmatratze, das Augenmerk auf die Liegezonen zu richten. Der Grund ist, qualitativ hochwertige Matratzen dieser Art besitzen verschiedenen Liegezonen. In der Regel drei, fünf oder sieben Liegezonen.
Das Raumgewicht von Latexmatratzen liegt zwischen 70 und 90. Damit liegt es weit höher als bei herkömmlichen Schaumstoffmatratzen.

Matratzendicke und Bezug

Umso dicker eine Matratze, desto höher ist der Liegekomfort. Diese Faustregel beachten beim Kauf einer Matratze am besten alle, die ein höheres Körpergewicht auf die Waage bringen. Empfehlen lässt sich in jedem Fall eine Matratze, die dem Druck der auf ihr schlafenden Person ausreichend nachgibt. In der Regel eignet sich eine Matratze mit einer Dicke ab 16 Zentimetern. Der Grund ist, hier kommt es nicht zu Stauchungen.  
Ein Kaufkriterium, vor allem für Allergiker, ist, dass sich der Bezug waschen lässt. Das gewährleistet eine bessere Hygiene als bei nicht abziehbaren Bezügen.

Reinigung und Pflege

Latexmatratzen eignen sich wegen ihrer guten Hygieneeigenschaften für Menschen mit einer Hausstauballergie. Die geschlossenen Poren des Materials bieten Erregern wenig Lebensraum, sodass wenige in die Matratze eindringen.

Pflege ist das A und O, wenn es darum geht, die Qualität möglichst lange zu genießen. Hierbei ist es wichtig, die Oberfläche in einem Abstand von mehreren Wochen regelmäßig feucht abzuwischen. Anschließend die Matratze mit einem speziellen Pflegemittel für Latex aus dem Handel behandeln. Letzteres verhindert Porosität und Brüchigkeit.

Weiterhin sind für die optimale Pflege und Reinigung das regelmäßige Wenden der Matratze und das Reinigen des Bezugs vonnöten. Gründe hierfür sind die gleichmäßige Belastung des Kerns der Matratze sowie die Aufrechterhaltung ihrer Spannung und Elastizität. Abhängig vom Produkt lassen sich Bezüge bei 40 Grad Celsius oder 60 Grad Celsius waschen.

Fazit

Keine Matratze eignet sich pauschal für alle Menschen, da wir alle individuell unterschiedlich sind. Das bedeutet, Körpergewicht, Größe, Schlafposition und andere Kriterien fließen am besten in die Kaufentscheidung ein. Eine gute Übersicht bietet Stiftung Warentest. Dort werden auch Kaltschaummatratzen getestet.

Wer sich anhand der unterschiedlichen persönlichen Gegebenheiten und Vorlieben für eine Latexmatratze entscheidet, tut gut daran, mittels des Latexmatratze Test die verschiedenen Angebote zu vergleichen. Auf diese Weise bekommt er die Matratze, die ihn in einen gesunden und erholsamen Schlaf wiegt und ihm viele Jahre Freude bereitet.

Wir empfehlen folgende Latexmatratzen: